Wer kommt, wenn’s knallt?
Verfügbarkeit von Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz
Die Ergebnisse zeigen, dass die Verfügbarkeit ziviler Einsatzkräfte
im Katastrophenfall durch berufliche Verpflichtungen und Doppelrollen deutlich
eingeschränkt ist. Besonders kritisch ist die Situation bei Beschäftigten in KRITIS
und bei Ärzt:innen. Verfügbar sind demnach nur rund 757.140 der 1,7Mio. (44,42%)
in Deutschland im Katastrophenschutz registrierten ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Die geringe Freistellungsquote und der demografische Wandel verschärfen die
Problematik. Für die Resilienz des Bevölkerungsschutzes sind gezielte Maßnahmen zur
Entlastung und Nachwuchsgewinnung erforderlich.
Link zur Studie: Wer kommt, wenn es knallt? Verfügbarkeit von Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz | Notfall + Rettungsmedizin | Springer Nature Link




