Blog – Full Width

by

PAG Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)

Das Thema wird immer aktueller und eine bundesweite Vernetzung ist sinnvoll. Ein erstes Treffen ist Anfang 2026 geplant

Die Projektarbeitsgruppe Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) befasst sich mit der Rolle, den Aufgaben und der Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Kontext von Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen.

Sie versteht sich als interdisziplinäre Plattform für Fachkräfte aus dem ÖGD, der Katastrophenmedizin, dem Bevölkerungsschutz, der Notfallplanung sowie angrenzenden Bereichen, um die Schnittstellen zwischen Public Health, Gefahrenabwehr und Gesundheitsvorsorge zu stärken. Ziel ist es, die Einbindung des ÖGD in katastrophenmedizinische Strukturen zu optimieren und seine Bedeutung im Krisenmanagement strategisch weiterzuentwickeln.

Ziele der Projektarbeitsgruppe

  • Stärkung und klare Positionierung des ÖGD im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen ÖGD, Rettungsdienst, Krankenhäusern und Katastrophenschutzbehörden
  • Unterstützung resilienter Gesundheitsstrukturen auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Förderung evidenzbasierter Entscheidungsgrundlagen im Krisenfall
  • Weiterentwicklung präventiver und reaktiver Konzepte im Gesundheitskrisenmanagement

Zentrale Aufgaben

  • Analyse der bestehenden Strukturen und Aufgaben des ÖGD in Katastrophenlagen
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Strategien zur besseren Integration des ÖGD in Krisenstäbe
  • Erarbeitung von Leitlinien und Best-Practice-Modellen
  • Unterstützung der Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitenden des ÖGD im Bereich Katastrophenmedizin
  • Förderung des fachlichen Austauschs zwischen ÖGD und DGKM-Mitgliedern
  • Begleitung und Umsetzung von Projekten zur Stärkung des ÖGD im Bevölkerungsschutz

Die Projektarbeitsgruppe leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verzahnung von gesundheitlicher Gefahrenabwehr, Prävention und katastrophenmedizinischer Versorgung und trägt zur nachhaltigen Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge in Ausnahmesituationen bei.

Sie steht allen Mitgliedern der DGKM sowie interessierten Fachpersonen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst offen, die sich aktiv an der Weiterentwicklung dieses Themenfeldes beteiligen möchten.

 

PAG Leiter: Kay Bultmann und Daniel Lauer

Kontakt: pag-oegd@dgkm.org

 

by

PAG Disaster Nursing

Die Projektarbeitsgruppe Disaster Nursing der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) widmet sich der Stärkung, Weiterentwicklung und Sichtbarmachung der pflegerischen Kompetenz im Kontext von Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen.

Sie versteht sich als fachliche Plattform für Pflegefachpersonen, Lehrende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteurinnen und Akteure aus Notfallversorgung, Katastrophenschutz und Gesundheitswesen, die sich mit den besonderen Anforderungen pflegerischen Handelns in Ausnahmesituationen beschäftigen. Ziel ist es, das spezifische Berufsbild des Disaster Nursing in Deutschland zu definieren, zu etablieren und nachhaltig in bestehende Strukturen zu integrieren.

Ziele der Projektarbeitsgruppe

  • Stärkung der Rolle der Pflege im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
  • Entwicklung eines klaren Kompetenzprofils für Disaster Nurses
  • Förderung der Professionalisierung und Spezialisierung im Bereich disasterbezogener Pflege
  • Verbesserung der Qualität pflegerischer Versorgung in Krisensituationen
  • Etablierung nationaler Standards im Disaster Nursing

Zentrale Aufgaben

  • Entwicklung und Weiterentwicklung von Ausbildungs- und Fortbildungskonzepten im Bereich Disaster Nursing
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Leitlinien für pflegerisches Handeln in Katastrophenlagen
  • Unterstützung der Integration von Disaster Nursing in Pflegeausbildung und Studiengänge
  • Vernetzung mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Institutionen
  • Förderung wissenschaftlicher Projekte und Forschung im Bereich disasterbezogener Pflege
  • Organisation von Fachveranstaltungen, Workshops und Austauschformaten

Die Projektarbeitsgruppe trägt dazu bei, die strategische Bedeutung der Pflege im Krisenmanagement sichtbar zu machen und die Einsatzfähigkeit pflegerischer Strukturen im Bevölkerungsschutz nachhaltig zu stärken.

Sie ist offen für Mitglieder der DGKM sowie für externe Fachkräfte, die sich aktiv an der Weiterentwicklung des Themenfeldes Disaster Nursing beteiligen möchten.

 

PAG Leiter: André Solarek und Inga Hennig-Finke

Kontakt: pag-disasternursing@dgkm.org

by

AG PSNV

Menschen stärken – in Momenten großer Belastung

Katastrophen hinterlassen mehr als körperliche Verletzungen. Sie erschüttern das Sicherheitsgefühl, beanspruchen die Seele und können langfristige Spuren hinterlassen. Deshalb ist die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Katastrophenmedizin – und integraler Bestandteil der Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. (DGKM).

Wir setzen uns dafür ein, dass Betroffene und Einsatzkräfte nicht nur medizinisch, sondern auch psychosozial begleitet werden – professionell, niedrigschwellig und nachhaltig.

Was PSNV für uns bedeutet

Die DIN 13050:2021-10 definierte Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) als „Gesamtstruktur und Maßnahmen der Prävention sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Versorgung im Kontext von belastenden Notfällen beziehungsweise Einsatzsituationen“.

Daran anlehnend versteht die DGKM PSNV als systematische, fachlich fundierte Hilfe bei großer seelischer Belastung – z. B. nach Naturkatastrophen, Terroranschlägen, schweren Unfällen oder Massenanfällen von Verletzten (MANV). Dabei geht es nicht nur um Psychische Erste Hilfe und Psychosoziale Akuthilfe, sondern auch um Prävention, mittel- und längerfristige Stabilisierung und Begleitung sowie, wenn notwendig, die koordinierte Weiterversorgung in spezialisierten Angeboten oder der psychosozialen Regelversorgung.

Unsere Schwerpunkte im Bereich PSNV

  1. Interdisziplinäre Einbindung in Einsatz- und Versorgungsketten

Die DGKM arbeitet daran, PSNV konsequent in alle Stufen der Hilfeleistung zu integrieren – von der Akutintervention über die Versorgung vor Ort bis zur Nachsorge. Besonders im Fokus: die Schnittstellen zwischen medizinischer Versorgung, psychosozialer Begleitung und Strukturen der Hilfeleistung. Hierbei ist es uns ein besonderes Anliegen die PSNV in allen Führungs- und Organisationsstrukturen einzubinden.

  1. Qualifizierung von Einsatzkräften & medizinischem Personal

Wir sensibilisieren Akteure aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Pflege, Krankenhaus, Verwaltung und Bevölkerungsschutz für den Umgang mit belasteten Menschen – und für die Bedeutung der eigenen psychischen Gesundheit im Einsatz. Dabei vermitteln wir Grundlagen der Psychosozialen Notfallversorgung, wie Akutinterventionsformen, Methoden der Gesprächsführung, der Stressbewältigung, der Resilienzförderung sowie der Ressourcenaktivierung.

  1. Einsatznachsorge und Hilfe für Helferinnen und Helfer

PSNV richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Einsatzkräfte, die selbst psychosozial belastet aus Extremlagen hervorgehen können. Die DGKM unterstützt die Weiterentwicklung von Konzepten zur strukturierten Prävention, Begleitung, Nachsorge und Supervision für Helferinnen und Helfer.

  1. Mitgestaltung und Qualitätssicherung von Strukturen und von fachlichen Standards

Als Think Tank bringt sich die DGKM aktiv in die Weiterentwicklung nationaler Standards für die PSNV ein – z. B. im Dialog mit Bundes- und Landesbehörden, Kliniken, Hilfsorganisationen, weiteren Fachgesellschaften sowie internationalen Partnerinnen und Partnern.

Warum PSNV kein „Nice-to-have“ ist

Das Erleben und Handeln in Krisensituationen und großen Schadenslagen bedarf der individuellen und kollektiven Verarbeitung – eine frühzeitige psychosoziale Unterstützung kann helfen, negative Folgen zu verhindern, Bindungen zu stabilisieren und Widerstandskraft (Resilienz) zu fördern. Studien zeigen: Wer in der Krise aufgefangen wird, hat bessere Chancen auf schnelle Stabilisierung und Rückkehr in den Alltag. Hierbei nehmen wir nicht nur das Individuum in den Blick, sondern sind überzeugt davon, dass eine resiliente Gesellschaft der Schlüssel zur erfolgreichen Katastrophenvorsorge ist.

PSNV in der Katastrophenmedizin – unser Anspruch:

  • frühzeitig ansprechbar
  • zielgerichtet organisiert
  • fachlich qualifiziert
  • vernetzt mit medizinischer Versorgung

Gemeinsam für psychische Gesundheit  

Ob Sie PSNV-Angebote aufbauen, Fachkräfte weiterbilden oder ein Versorgungskonzept für Ihre Einrichtung entwickeln wollen: Die DGKM bietet Erfahrung, Expertise und ein bundesweites Netzwerk aus Psychologie, Erziehungs- und Sozialwissenschaft, Einsatzpraxis, Medizin, Gesundheitsbehörden und weiteren Wissenschaftsdisziplinen.

AG Leiter: Peter Waterstraat und Albrecht Scheuermann

Kontakt: ag-psnv@dgkm.org

 

    TEST CASJEN

    Etiam magna arcu, ullamcorper ut pulvinar et, ornare sit amet ligula. Aliquam vitae bibendum lorem. Cras id dui lectus. Pellentesque nec felis tristique urna lacinia sollicitudin ac ac ex. Maecenas mattis faucibus condimentum. Curabitur imperdiet felis at est posuere bibendum. Sed quis nulla tellus.

    ADDRESS

    63739 street lorem ipsum City, Country

    PHONE

    +12 (0) 345 678 9

    EMAIL

    info@company.com