Begleitung und Unterstützung von KatMed-Seminaren in Leipzig und bei Landeskatastrophenschutzübungen
Herz-Kreislauf-Stillstand, Frakturen, schwierige Rettungssituationen in einem Schacht oder mittels Drehleiter auf einem Fabrikdach zu erreichen … schließlich auch ein Massenanfall mit vielen traumatisch Verletzten, alles zum Glück nur Übungsszenarien an denen sich Studierende des 7. Semesters Humanmedizin der Universität Leipzig dieser Tage beschäftigen. An 9 Praxisstationen trainiert der ASB im Auftrag der Universität, gemeinsam mit der örtlichen Berufsfeuerwehr und der Johanniter-Akademie die Studierenden in notfallmedizinischen Szenarien, begleitet von erfahrenen Hochschullehrern, welche die ärztliche Leitung wahrnehmen.
Bei den Studierenden gilt die Veranstaltung schon seit Jahren als Höhepunkt des Medizinstudiums an der Universität Leipzig. Sie schätzen bei diesem praxisorientierten Lernen (POL) besonders den Praxisbezug und die erlebten Ausnahmesituationen, in welche sie eingeführt werden und sich dann in den Rollen als Notfallsanitäter oder Notarzt beweisen müssen.
„Wir organisieren das Praxistraining nun bereits im 19. Jahr und wollen damit wertvolles Wissen und Erfahrungen vermitteln, letztlich die Studierenden aber auch für den späteren Einsatz als Notarzt begeistern.“ mein Albrecht Scheuermann, organisatorischer Leiter des Praxistrainings. „Als Mitglied des DGKM-Präsidiums liegt mir natürlich der katastrophenmedizinische Aspekt besonders am Herzen. Insofern freue ich mich, dass wir inzwischen die MANV-Station mit in das Training integrieren und den Studierenden die Sichtung und priorisierte Behandlung praxisnahe vermitteln können.“ meint Scheuermann.
Die Studierenden evaluieren das Praxistraining jedenfalls bisher immer mit Bestnoten und wünschen sich wenn irgend möglich ein noch umfangreicheres Zeitfenster dafür. Eine Empfehlung ggf. auch an anderen Universitäten bundesweit ähnliches zu organisieren.? Rückfragen dazu werden immer gern beantwortet.

