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15. #disastertalk März 2025

Am 19.03.2025 geht es in unseren 15. #disastertalk um 19 Uhr.

Die Überschrift lautet diesmal: Zivil-Militärische Zusammenarbeit – Erwartungen und Notwendigkeiten bilateraler Unterstützung. Wir schauen an einen Abend aus zwei Perspektiven auf die Realität moderner Krisenbewältigung und freuen uns auf:
➡️„Stell dir vor – es ist Krieg und keiner kommt“ mit Giulio Gullotta (BBK-Abteilungspräsident der Abteilung Wissenschaft und Technik)
➡️„Operationsplan Deutschland – eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ mit Oberst i.G. Armin Schaus
Die Vortragenden hinterfragen die Einsatzbereitschaft und Resilienz unserer
Gesellschaft in Krisenzeiten und beleuchten, warum verlässliche Partnerschaften
zwischen zivilen und militärischen Akteuren entscheidend für eine effektive
Krisenbewältigung sind. Ein Themenabend voller Denkanstöße für Fachleute aus
Medizin, Zivil- und Katastrophenschutz sowie Sicherheitspolitik.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos – aber eine Anmeldung ist erforderlich. Diesmal wieder unter dem folgenden Link https://forms.office.com/r/WxJzBqV3Ah oder auch über unsere Homepage anmelden und dann erhaltet ihr einen Tag VOR der Veranstaltung den entsprechenden Zoom-Link für den Abend!
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!
#DGKM #disastertalk #ZMZ #BBK #OperationsplanDeutschland

 

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MANV-Tag

Kurs „Organisation in der Notfallaufnahme“

Am 15.03.2025 veranstaltete die Sächsische Landesärztekammer im Zusammenwirken mit der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) e.V. und sächsischen Hilfsorganisationen eine Großschadenübung für Ärzte in Notaufnahmen im Hause der Landesärztekammer. Die Übung wurde als Praxisteil im thematisch auf die Organisation von Notaufnahmen fokussierten und dem BÄK-Curriculum „Organisation in der Notaufnahme“ entsprechenden 80 UE-Kurs konzipiert und richtete sich vorrangig an Ärzte, die neben der fächerübergreifenden medizinisch-fachlichen Versorgung insbesondere auch für organisatorische und ökonomische Prozesse einer interdisziplinären Notaufnahme Verantwortung übernehmen müssen. Ziel dieses Kurses war es daher, Ärzte insbesondere im Management der Notaufnahme zu unterstützen, u.a. auch die Herausforderungen ärztlichen und nichtärztlichen Handelns in Sondersituationen wie Massenanfall von Verletzten (MANV) / Erkrankten oder Katastrophenbewältigung in einem praktischen Fallseminar zu erleben und zu trainieren.

 

Nach einer ausführlichen theoretischen Einweisung zur präklinischen (Vorsichtung) und klinischen Sichtung sowie der Organisation und Umgestaltung der Notaufnahmeprozesse in einer Sonderlage begannen praktischen Übungen. Da präklinische orientierte Übungsszenarien meist vor der Tür der Notaufnahme bzw. nach der Sichtung dort enden, sollten bei diesem Szenario neben der Sichtung in Massensichtungskategorien der Wechsel von Individual- zu Massenmedizin, organisatorische Anpassungen und taktische Medizin in einer schon im Vorfeld gefüllten und zur weiteren Normalversorgung offenen Notaufnahme trainiert werden. In der Übungsnotaufnahme wurden verschiedene Sichtungs- und Behandlungspunkte etabliert. Die Lehrgangsteilnehmer bildeten Teams und erhielten dabei in mehreren Durchgängen unterschiedliche Aufgaben (etwa als sichtender bzw. versorgender Arzt, als Pflege- oder Dokumentationskraft oder auch als Beobachter). Die sichtenden/versorgenden Ärzte trugen als Teamchefs sowohl die fachliche und organisatorische Verantwortung für ihren Bereich, als auch für den effektiven Einsatz ihrer Teamkollegen.

Über zwei Sichtungstrichter, jeweils betreut von Koordinatoren der DGKM, wurden pro 20minütigem Durchgang etwa 30 mit den Methoden der RUD* hergerichtete und zu ihrem Verletzungsmuster/Verhalten eingewiesene Verletztendarsteller auf Fahrtragen der ärztlichen Sichtung zugeführt. Herausforderungen bestanden dabei für die Sichtungsteams in den nur beschränkt verfügbaren Informationen zum jeweiligen „Fall“, den eingeschränkten diagnostischen Möglichkeiten, dem katastrophenmedizinischen Verfahren selbst und insbesondere auch dem Zwang effizientesten Handelns unter (im Verlauf der Durchgänge noch forcierter) Knappheit der Zeit. Es zeigte sich, dass oftmals gerade die Koordinierung des Teams mit  effizientem Handeln unter Zeitknappheit die größte Herausforderung der Übung darstellte. Die Verletztendarsteller überzeugten in ihren Rollen durch ihr beinahe professionelles und sehr realitätsnahes Herangehen brillant.

Zielstellung der Eingangssichtung war es, die ggf. vorhandenen Vorsichtungsergebnisse zu prüfen und anhand der schnell erhobenen eigenen Sichtungsergebnisse zu aktualisieren oder Patienten erstmals nach Massensichtungskategorien zu triagieren, um die Patienten danach zügig den jeweiligen klinischen Behandlungspunkten (rot, gelb, grün) zuzuführen – unter Beachtung eventueller zeitkritischer lebenserhaltender Maßnahmen.

An den ärztlich betreuten Behandlungspunkten erfolgten dann, neben Priorisierung im jeweiligen Behandlungsbereich, die simulierten Sofortmaßnahmen, realisiert durch weitere übende Teams. Hier wurde deutlich, wie mit begrenzten personellen und materiellen Ressourcen unter Zeitdruck umgegangen werden muss. Die Behandlungspunkte waren nach den Sichtungskategorien getrennt. Im Bereich der „grünen“ Patienten musste ein Lehrgangsteilnehmer auch die Funktion der PSNV einnehmen, um die Teilnehmer auch für dieses Gebiet zu sensibilisieren.

Am Ende jeden Durchgangs erfolgte ein kurzes Feedback der Teams mit den Stationsbetreuern/Koordinatoren und danach der Wechsel zur nächsten Aufgabe/Station. Zum Abschluss der Übungen fanden sich alle Teilnehmer zu einer gemeinsamen Auswertung zusammen. Dabei zeigte sich zunächst (nicht unerwartet) – effektives Handeln in Stresssituationen wirkt physisch und psychisch ganz erheblich erschöpfend. Andererseits konnten wertvolle praktische Erfahrungen als Handelnde im und mit dem jeweiligen Sichtungsteam gesammelt werden – theoretisch sonst nur schwer vermittelbar.

Diese Erfahrungen vermögen Handlungssicherheit zu entwickeln und zugleich auch Erkenntnisse, auf welche Weise Strukturprozesse in MANV-Situationen in der eigenen Notaufnahme effizient verlaufen könnten – ein wesentliches Anliegen des Übungstages.

Wir danken den Verletztendarstellern und Rettungs- bzw. Katastrophenschutzkräften der Landesverbände von MHD, JUH, DRK und ASB für ihren professionellen und engagierten Einsatz. Sie haben wesentlich zum höchst erfolgreichen Ergebnis der Übung beigetragen. Wir hoffen, dass wir den Praxisteil des nächsten Kurses im April 2027 wieder gemeinsam gestalten dürfen.

*RUD: Realistische Unfalldarstellung

 

Dr. med. Heike Höger-Schmidt und Thomas Lorenz (Wissenschaftliche Leitung des Kurses „Organisation in der Notfallaufnahme“ der Sächsischen Landesärztekammer)

Jens Schiffner (Sprecher DGKM AG Mitteldeutschland und ÄLRD Landkreis Görlitz)

Albrecht Scheuermann (Mitglied des Präsidiums DGKM e.V., Fachberater-Bevölkerungsschutz ASB- Landesverband Sachsen e.V.)

Florian Wiehring (DGKM e.V., Referent Katastrophenschutz/Sanitätsdienst, Malteser Landes- und Diözesangeschäftsstelle Dresden-Meißen & Görlitz)

 

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BBK-Forschungskongress vom 05.-07.02.2025 in Bonn

Nächste Woche geht es los – und auch wir sind dabei!

Falls Sie kein Ticket mehr erhalten haben – kein Problem: Wir laden Sie zu unserem hybriden mitgliedertalk am Freitag, den 07. Februar 2025 von 11-12:30 Uhr im Rahmen des BBK-Fachkongresses „Forschung für den Bevölkerungsschutz“ (vom 05.-07.02.2025) ein.
Vor Ort: Kleiner Saal, World Conference Center Bonn (WCCB)
Virtuell per Anmeldlink

Das Programm ist wie folgt geplant:
11:00 Uhr Begrüßung und Bericht des Präsidenten
Dr. Andreas Follmann, Präsident der DGKM

11:20 Uhr Keynote
„Schnittstellen und Synergien: Katastrophenmedizin als Teil des
gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes“
Prof. Peter Bradl, Vizepräsident der DGKM

11:40 Uhr Aktuelle Forschungsprojekte unter DGKM-Beteiligung
11:40 Uhr BMBF-Projekt KABINE
Tobias Martin, Uniklinik RWTH Aachen

11:47 Uhr Projekt KatApp
Dr. Robert Wunderlich, UK Tübingen

12:54 Uhr BMBF-Projekt VitalKITE
Anna Müller, Uniklinik RWTH Aachen

12:01 Uhr LIFE Triage
Dr. Robert Wunderlich, UK Tübingen

12:08 Uhr Gemeinsame Diskussion
„Chancen und Risiken: Innovationen in der Katastrophenmedizin

12:30 Uhr Ende

Die Veranstaltung ist offen für Interessierte. Bei Interesse an einer Online-Teilnahme melden Sie sich bitte per Mail an generalsekretariat@dgkm.org an

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Klausurtagung des Präsidiums vom 17.-19.01.2025 im TCRH Mosbach

Vom 17.-19. Januar 2025 traf sich das erweiterte Präsidium im Training Center Retten und Helfen GmbH (TCRH) zu seiner Frühjahrsklausurtagung mit Präsidiumssitzung. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es in einer Nachtsession zum Thema „mein Lieblingsprojekt 2025“.

Eifrig wurden Werbeplakate zu den Herzensprojekten der Präsidiumsmitglieder geschrieben und dann in der großen Runde vorgestellt und diskutiert.

Am nächsten Morgen wurden die Projekte zusammengeführt und in verschiedene Arbeitspakete gebracht. Es wird 2025 und 2026 verschiedene neue Formate geben, wie z.B. eine #disasterexperience – einen Tag mit Katastrophenmedizin zum Anfassen und auch unser #disastertalk hat in diesem Jahr wieder spannende Themen zu bieten.

Dann wurde das Thema Umgang und Verbreitung mit Werbung diskutiert und ein Ablaufprozess entwickelt und danach ging es in einen interaktiven Workshop zum Umgang mit MS Teams.

In der Ausgabe Q1 der Notfall- und Intensivbehandlung werden einige spannende Berichte unserer Mitglieder zu lesen sein und es gibt bereits Ideen für die weiteren Ausgaben, die während der Klausurtagung schon in erste Formen gebracht wurden.

Nach dem Mittagessen ging es nach draußen – nämlich zu einer Führung über die Anlage des Training Center Retten und Helfen. Da auch gerade einige Rettungshundeteams vor Ort waren, durften wir bei ein zwei kleineren Übungseinsätzen einmal zuschauen und konnten  – teilweise auch noch in der Ausbildung befindliche Rettungshunde – bei ihrer Arbeit beobachten.

Mit frischen Ideen ging es dann zum Thema politische Agenda und Kommunikation, wo wir uns als DGKM mit einer strategischen Zielrichtung und verschiedenen aktuellen Thematiken wie der Helfergleichstellung, die eng auch mit unserer Umfrage zur Doppelbelastung der Helfer verknüpft ist, oder auch der Resilienz- bzw. Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung beschäftigt haben.

Um auch das Teambuilding weiter zu stärken, auch vor dem Hintergrund der in diesem Jahr anstehenden Wahlen des Präsidiums für die nächste Amtsperiode 2025-2029 im Herbst, ging es am Nachmittag um die Erstellung einer Wertepyramide. Was sind Team-, Arbeits-, Erfolgs- und auch Anerkennungswerte? Auf diese vier Bereiche sollten vorbereitete, aber auch eigene Begriffe verteilt und mit einer Begründung der Zuordnung vorgestellt werden. Eine sehr interessante Aufgabe – und aber auch sehr schön zu sehen, dass wir hier alle sehr ähnliche Werte und Vorstellungen haben und das sicher auch ein Baustein der guten Zusammenarbeit des aktuellen Präsidiums darstellt.

Aber auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz – so gab es am ersten Abend ein paar typische Brauhausleckereien und Gesangseinlagen vom Nebentisch und am zweiten Abend eine griechisch-italienische Kulinarik zum Austesten.

 

In der abschließenden Präsidiumssitzung am Sonntagvormittag wurden dann weitere Beschlüsse besprochen und gefasst, die u.a. die Einberufung eines Beirates zur operativen Steuerung und Umsetzung von Zielen und Aufgaben in Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften, Projekten der DGKM e.V. und deren Beteiligungen.

 

Wir bedanken uns nochmal beim TCRH Mosbach für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Versorgung während unserer Klausurtagung und freuen uns auf ein spannendes und aufregendes Jahr 2025 mit Ihnen allen!

 

 

Für das Präsidium

Alexandra Geckeler

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14. #disastertalk Januar 2025

Hier das Save-the-Date für unseren nächster #disastertalk am 15.01.2025 um 19 Uhr!

Im aktuellen 14. #disastertalk geht es um die Vorstellung von Einsätzen und deren Abläufen und Arbeitsweisen und vor allem den „Lessons learned“ aus vergangenen Einsätzen im In- und Ausland.
Ob es die Explosion in Beirut 2020, das Erdbeben in der Türkei 2023, das Ahrtal Hochwasser 2021 oder der Hoteleinsturz Kröv 2024 waren – unsere drei Experten Florian Reuter von @fire, Michael Lesmeister von I.S.A.R. Germany und Stephan Heinz vom THW waren in ihren Funktionen jeweils vor Ort und teilweise sogar gemeinsam im Einsatz und geben uns einen spannenden Einblick in ihre Arbeit.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos – aber eine Anmeldung ist erforderlich. Diesmal wieder unter dem folgenden Link https://forms.office.com/r/NGuebzYrBk oder auch über unsere Homepage anmelden und dann erhaltet ihr einen Tag VOR der Veranstaltung den entsprechenden Zoom-Link für den Abend!

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

#DGKM #disastertalk #bestpractise #lessonslearned #ausderPraxisfuerdiePraxis #atfire #THW #ISARGermany #BRH

 

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Stellungnahme Krankenhausreform 2024

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) zur Krankenhausreform 2024: Fokus auf Versorgungskapazitäten im Katastrophenfall

Die DGKM begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung, die Krankenhauslandschaft durch die Verabschiedung des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) zukunftssicherer zu gestalten. Insbesondere die Einführung von Vorhaltepauschalen, die unabhängig von der Leistungserbringung eine finanzielle Stabilität für bestimmte Einrichtungen schaffen sollen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei sehen wir erhebliche Herausforderungen in Bezug auf die Sicherstellung ausreichender Kapazitäten für Katastrophenszenarien.

    TEST CASJEN

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