Blog – Full Width

by

17. #disastertalk September 2025

17. #disastertalk um 19 Uhr um das spannende Thema: Infectious Diseases – Ebola, MPox, Marburg-Virus and Corona – Are we prepared?

Wir freuen uns, hierzu zwei hochkarätige Referenten der WHO, Dr. Janet Victoria Diaz und Dr. Luca Fontana begrüßen zu dürfen!

🔎 „We survived COVID – what did we learn, what’s next?

Dr. Janet Victoria Diaz – Team Lead Safe and Scalable Care – World Health Oranization, Emergency Programme, Headquarters Genever

🔎 „Viral Haemorrhagic Fever – How do we respond ten years after Ebola outbreak in West-Africa 20014/15

Dr. Luca Fontana – Technical Officer, Health Emergency Alert, Response & Operations – World Health Oranization, Emergency Programme, Headquarters Genever

Die Veranstaltung findet über Zoom statt und ist wie immer ist kostenlos. Eine Anmeldung (bitte mit vollem Namen) ist erforderlich unter folgenden Link: https://forms.office.com/r/zWf8ZX6XJa noch bis 18:30 Uhr möglich und dann erhaltet ihr den entsprechenden Zoom-Link für den Abend! Bei einer späteren Anmeldung kann ein rechtzeitiger Versand des Links nicht gewährleistet werden!

Wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Abend mit euch – ausnahmsweise mal auf Englisch!

Noch ein Hinweis für die Anmeldung – auch für diesen Vortragsabend werden ärztl. Fortbildungspunkte zuerkannt, deswegen eine Bitte an die ärztliche Kolleginnen und Kollegen bitte die EFN im Anmeldeformular einzutragen

#DGKM #disastertalk #infectiousdiseases #englisch #WHO #ebola #MPOX #Corona

by

Studie: Doppelrollen

„Einsatzbereitschaft auf dem Papier – im Ernstfall kommt nur die Hälfte“

Neue DGKM-Studie entlarvt gefährliche Lücken im Bevölkerungsschutz

Kirchseeon, 28. August 2025

 

Deutschland verlässt sich im Katastrophenfall auf über 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – doch wenn es ernst wird, bleibt von dieser beeindruckenden Zahl erschreckend wenig übrig. Eine jetzt veröffentlichte Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) mit 3.681 aktiven Ehrenamtlichen offenbart: Nur rund ein Drittel der Einsatzkräfte ist jederzeit verfügbar, und real stehen im Ernstfall nur etwa 44 % der registrierten Ehrenamtlichen bereit.

 

Doppelrollen: Die stille Schwachstelle im System

Mehr als die Hälfte der Ehrenamtlichen arbeitet hauptberuflich in kritischen Infrastrukturen (KRITIS) – etwa im Gesundheitswesen, bei Versorgern oder in der öffentlichen Sicherheit. Im Krisenfall werden sie dort dringend gebraucht und können nicht gleichzeitig im Bevölkerungsschutz helfen. Manche engagieren sich sogar in mehreren Ehrenämtern gleichzeitig, stehen aber naturgemäß trotzdem nur an einem Ort zur Verfügung. Was auf dem Papier nach Stärke aussieht, entpuppt sich in der Realität als riskante Illusion.

 

Beruf vor Ehrenamt – mit Folgen für die Einsatzbereitschaft

Hauptgrund für die eingeschränkte Verfügbarkeit ist die berufliche Tätigkeit: 57,4 % der Befragten gaben dies als Hindernis an. Besonders Ärztinnen und Ärzte sind hiervon betroffen – sie arbeiten mit durchschnittlich 49 Wochenstunden am Limit und sind dennoch in den Konzepten des Bevölkerungsschutzes fest eingeplant. Eine bundeseinheitliche, verlässliche Freistellungsregelung existiert nur für das Technische Hilfswerk und die Freiwillige Feuerwehr; für Hilfsorganisationen herrscht ein Flickenteppich aus regionalen Sonderregelungen. Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. fordert daher jetzt eine bundeseinheitliche Helfergleichstellung.

 

Ein Weckruf für Politik und Gesellschaft

„Unsere Ergebnisse sind ein deutlicher Warnschuss: Wir müssen uns ehrlich eingestehen, was unsere Einsatzkräfte im Krisenfall tatsächlich leisten können“, so PD Dr. med. Andreas Follmann, Präsident der DGKM. „Wir täuschen uns selbst, wenn wir glauben, dass der Bevölkerungsschutz so einsatzbereit ist, wie er in den Statistiken aussieht. Im Ernstfall könnten wir feststellen, dass mehr Lücken als Helfer vor Ort sind – und das kann Menschenleben kosten. Wir müssen deshalb dringend mögliche Optionen zur Kompensation erforschen – etwa den gezielten Einsatz von Telemedizin – um trotz Personalmangel handlungsfähig zu bleiben.“

Die DGKM fordert deshalb:

  • Bundeseinheitliche Helfergleichstellung für alle Einsatzkräfte, unabhängig von der
  • Systematische Erfassung von Doppelrollen und
  • Maßnahmen zur Entlastung besonders belasteter Berufsgruppen, um die reale Einsatzfähigkeit zu erhöhen.
  • Gezielte Nachwuchsgewinnung und attraktive Rahmenbedingungen für das

Fazit: Die Studie zeigt, dass der Bevölkerungsschutz in Deutschland auf wackligen Beinen steht. Ohne schnelle strukturelle Veränderungen drohen im nächsten Großschadensereignis nicht nur Versorgungslücken – sondern im schlimmsten Fall das Scheitern des gesamten Einsatzsystems.

 

Publikation:

Berliner L, Müller A, Fertig J, Follmann A, Wunderlich R: Wer kommt, wenn’s knallt? Verfügbarkeit von Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz, erschienen am 28. August 2025. https://doi.org/10.1007/s10049-025-01610-8

 

Hier gibt es die Studie im Volltext zu lesen: s10049-025-01610-8 (5)

by

Alle Veröffentlichungen aus dem Bereich CBRN

[av_heading heading=’Checklisten, Leitfäden und Taschenkarten aus dem Bereich CBRN‘ tag=’h3′ style=“ subheading_active=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=’entypo-fontello‘ size=“ av-desktop-font-size-title=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ subheading_size=“ av-desktop-font-size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ icon_size=“ av-desktop-font-size-1=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ color=“ custom_font=“ subheading_color=“ seperator_color=“ icon_color=“ margin=“ margin_sync=’true‘ av-desktop-margin=“ av-desktop-margin_sync=’true‘ av-medium-margin=“ av-medium-margin_sync=’true‘ av-small-margin=“ av-small-margin_sync=’true‘ av-mini-margin=“ av-mini-margin_sync=’true‘ headline_padding=“ headline_padding_sync=’true‘ av-desktop-headline_padding=“ av-desktop-headline_padding_sync=’true‘ av-medium-headline_padding=“ av-medium-headline_padding_sync=’true‘ av-small-headline_padding=“ av-small-headline_padding_sync=’true‘ av-mini-headline_padding=“ av-mini-headline_padding_sync=’true‘ padding=’10‘ av-desktop-padding=“ av-medium-padding=“ av-small-padding=“ av-mini-padding=“ icon_padding=’10‘ av-desktop-icon_padding=“ av-medium-icon_padding=“ av-small-icon_padding=“ av-mini-icon_padding=“ link=“ link_target=“ title_attr=“ id=“ custom_class=“ template_class=“ av_uid=’av-mikc4c9b‘ sc_version=’1.0′ admin_preview_bg=“][/av_heading]

[av_hr class=’default‘ icon_select=’yes‘ icon=’ue808′ position=’center‘ shadow=’no-shadow‘ height=’50‘ custom_border=’av-border-thin‘ custom_width=’50px‘ custom_margin_top=’30px‘ custom_margin_bottom=’30px‘ custom_border_color=“ custom_icon_color=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ id=“ custom_class=“ template_class=“ av_uid=’av-2wqea1′ sc_version=’1.0′]


In den letzten Jahren  wurden in dieser AG verschiedenen Produkte entwickelt, die hier zum Download bereit stehen:

by

#disasterexperience am 30.08.2025 im TCRH Mosbach – Katastrophenmedizin live erleben

Bist du bereit?
…bereit, etwas völlig Neues zu erleben?
Katastrophen sind selten – zum Glück. Das hier ist keine Übung, das ist deine #disasterexperience. Erlebe einen Tag lang, was Katastrophenmedizin wirklich ist. Gemeinsam mit vielen erfahrenen ExptertInnen wollen wir die Katastrophe erlebbar machen.
30. August 2025
Im Trainingscenter Retten + Helfen, Mosbach (Baden-Württemberg)
Tauche ein in neue Methoden, etablierte Standards und bewältige die besonderen
Herausforderungen verschiedener Einsatzszenarien gemeinsam im Team.
Der aktuelle geplante Ablauf sieht wie folgt aus:
Anreise bis 9 Uhr (Bretzelfrühstück)
9-9:30 Uhr Begrüßung, Vorstellung Programm, Vorstellung DGKM und TCRH, Gruppeneinteilung
9:45 Uhr Start Runde 1 (90 Min)
11:15 Uhr Start Runde 2 (90 Min)
12:45 – 13:30 Uhr Mittagessen
13:30 – 15:00 Uhr Runde 3 (90 Min)
15:00-15:30 Uhr Kaffee und Kuchen
15:30-17:00 Uhr Runde 4 (90 Minuten)
17/17:15 Uhr gemeinsame Abschlussrunde / erstes Feedback
 
Maximale TN: 40 / 4 Gruppe á 10 Personen
4 Stationen a 60-90 Minuten / die Gruppen gehen gemeinsam nacheinander zu allen Stationen

Station 1: Triage-Übung – es werden die Grundlagen der Triage besprochen und zwei Durchgänge – mal mit und einmal ohne Hilfsmittel zur Triage durchgeführt und dann die Vor- und Nachteile dazu besprochen.

 

Station 2: Rettung unter erschwerten Bedingungen mit @Fire und dem BRH: Zuerst wird eine Suche und Rettung unter erschwerten Bedingungen gezeigt und erklärt. Danach werden an verschiedenen Praxisstationen Skilltrainings zu z.B. TQ-Anlage, Schienen mit Hilfsmaterial (out of the box), Rettung mittels Spineboard aus den Trümmern (CAVE: hierzu wird entsprechende PSA benötigt!) und auch mal als Verstecktperson bei einer Hundesuche angeboten.

Station 3: Arbeiten auf einer Kontaminiertenablage in einem Dekonplatz  – hier wird das An- und Ausziehen und das Arbeiten mit Schutzanzügen geübt und ein Grundwissen aus dem Bereich CBRN vermittelt

Station 4: Taktische Eigensicherung mit der HEAT-Academy (Theorie und Praxis)

Ein bisschen „out of the box“ Denken und den Eigenschutz im Auge behalten mit Mario Pröhl und Team.

 

Kosten: 300 € pro Person / für DGKM-Mitglieder und Studenten gibt es einen ermäßigten Preis (250 €)

Eine Anmeldung ist ab sofort unter dem folgenden Link möglich: https://forms.office.com/r/Fhi2mhXS2i

Tauche ein in neue Methoden, etablierte Standards und bewältigen die besonderen Herausforderungen verschiedener Einsatzszenarien gemeinsam im Team.

Zielgruppe sind alle Katastrophenschützer aus dem medizinischen Versorgungsbereich, Kliniker und alle sonstigen Interessierten (allerdings solltet ihr mind. eine Sanitätsausbildung haben und über entsprechende PSA verfügen, um an diesem Tag teilnehmen zu können).

by

16. #disastertalk Mai 2025

Nächste Woche ist es endlich soweit – am Mittwoch 21.05.2025 geht es in unseren 16. #disastertalk um 19 Uhr mit der spannenden Überschrift:
➡️ Jenseits des Standards – besondere Aspekte der Katastrophenmedizin ⬅️

Mit Leitlinien und -fäden schaffen wir Standards in der Medizin, aber manchmal sind wir auch weit weg davon. Besondere Situationen erfordern besondere Verfahren – jenseits des Standards.

Wir freuen uns auf zwei Vortragende, die besondere Aspekte der Katastrophenmedizin beleuchten:

🔎 „Notfallhypnose – Alternative Schmerztherapie auch in der Katastrophenmedizin“,
Anette Held, Ärztin für Anästhesiologie, aktive Notärztin mit mehr als 20 Jahren Rettungsdiensterfahrung, LNÄ, Hypnosetherapeutin

🔎 „Umgang mit einer Vielzahl Verstorbenen in Großschadenslagen“,
Markus Maichle, Vizepräsident des Bundesverband Deutscher Bestatter e.V., Mitglied des DeathCare Embalming Team Germany e.V.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos – aber eine Anmeldung ist erforderlich. Diesmal wieder unter dem folgenden
Link: https://lnkd.in/eTzU7jwU
anmelden und dann erhaltet ihr einen Tag VOR der Veranstaltung den entsprechenden Zoom-Link für den Abend!

Wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Abend mit euch!
#DGKM #disastertalk #jenseitsderStandards #notfallhypnose #notfallbestatter

 

by

Begleitung und Unterstützung von KatMed-Seminaren in Leipzig und bei Landeskatastrophenschutzübungen

Herz-Kreislauf-Stillstand, Frakturen, schwierige Rettungssituationen in einem Schacht oder mittels Drehleiter auf einem Fabrikdach zu erreichen … schließlich auch ein Massenanfall mit vielen traumatisch Verletzten, alles zum Glück nur Übungsszenarien an denen sich Studierende des 7. Semesters Humanmedizin der Universität Leipzig dieser Tage beschäftigen. An 9 Praxisstationen trainiert der ASB im Auftrag der Universität, gemeinsam mit der örtlichen Berufsfeuerwehr und der Johanniter-Akademie die Studierenden in notfallmedizinischen Szenarien, begleitet von erfahrenen Hochschullehrern, welche die ärztliche Leitung wahrnehmen.

Bei den Studierenden gilt die Veranstaltung schon seit Jahren als Höhepunkt des Medizinstudiums an der Universität Leipzig. Sie schätzen bei diesem praxisorientierten Lernen (POL) besonders den Praxisbezug und die erlebten Ausnahmesituationen, in welche sie eingeführt werden und sich dann in den Rollen als Notfallsanitäter oder Notarzt beweisen müssen.

„Wir organisieren das Praxistraining nun bereits im 19. Jahr und wollen damit wertvolles Wissen und Erfahrungen vermitteln, letztlich die Studierenden aber auch für den späteren Einsatz als Notarzt begeistern.“ mein Albrecht Scheuermann, organisatorischer Leiter des Praxistrainings. „Als Mitglied des DGKM-Präsidiums liegt mir natürlich der katastrophenmedizinische Aspekt besonders am Herzen. Insofern freue ich mich, dass wir inzwischen die MANV-Station mit in das Training integrieren und den Studierenden die Sichtung und priorisierte Behandlung praxisnahe vermitteln können.“ meint Scheuermann.

Die Studierenden evaluieren das Praxistraining jedenfalls bisher immer mit Bestnoten und wünschen sich wenn irgend möglich ein noch umfangreicheres Zeitfenster dafür. Eine Empfehlung ggf. auch an anderen Universitäten bundesweit ähnliches zu organisieren.? Rückfragen dazu werden immer gern beantwortet.

    TEST CASJEN

    Etiam magna arcu, ullamcorper ut pulvinar et, ornare sit amet ligula. Aliquam vitae bibendum lorem. Cras id dui lectus. Pellentesque nec felis tristique urna lacinia sollicitudin ac ac ex. Maecenas mattis faucibus condimentum. Curabitur imperdiet felis at est posuere bibendum. Sed quis nulla tellus.

    ADDRESS

    63739 street lorem ipsum City, Country

    PHONE

    +12 (0) 345 678 9

    EMAIL

    info@company.com